Die Elternarbeit

In der heilpädagogischen Gruppe und bei den Kindern mit Behinderung in den integrativen Gruppen sind tägliche Elternkontakte nur schwer möglich, da die Kinder meist von Taxiunternehmen gebracht und abgeholt werden. Daher sind wir auf andere Möglichkeiten des Austausches angewiesen. So hat zum Beispiel jedes Kind ein Mitteilungsheft, um kurze Informationen weiter zu geben. Telefonate sind jederzeit möglich und erwünscht.

Gelegenheiten zum gemeinsamen Kontakt sind unsere Hausbesuche. Um unsere zukünftigen Kindergartenkinder kennen zu lernen und alle wichtigen Informationen für einen guten Start bei uns zu sammeln, besuchen wir, auf Wunsch der Eltern, die neuen Familien bereits vor dem Kindergartenbeginn ihres Kindes, in ihrer Wohnung.

Während der Kindergartenzeit können weitere Hausbesuche oder Elterngespräche in unserer Einrichtung zum allgemeinen Austausch, zur Entwicklung des einzelnen Kindes, zum Thema Schulbesuch etc. folgen. Bei Hospitationen in der Gruppe und den Therapieeinheiten können die Eltern einen direkten Einblick, in die Arbeit, in einen Tag des Kindes im Kindergarten bekommen.

Feste, gemeinsame Frühstücke und Ausflüge ermöglichen das Zusammentreffen vieler Familien und Mitarbeiter.

Der in der Elternversammlung gewählte Elternrat wird in regelmäßigen Treffen über Belange unserer Einrichtung informiert, er hat die Möglichkeit sich aktiv ein zu bringen. Eine intensive Elternarbeit ist für uns unerlässlich. Nur durch einen regelmäßigen Austausch zwischen den Eltern und den Mitarbeitern, können gemeinsame Zielsetzungen für das Kind entwickelt werden.

Die Voraussetzung für den gemeinsamen Weg des pädagogischen Handelns, ist das Wissen über die Vorgeschichte des Kindes. Informationen über vorhandene medizinische Versorgung, ärztliche Berichte und Diagnosen, sowie zusätzliche Therapien sind un- umgänglich.

Wir verstehen unsere Aufgabe darin, das Kind in seiner Entwicklung zu begleiten und zu fordern. Die Eltern sollen von uns unterstützt und beraten werden. Entscheidungen zu treffen liegt letztendlich natürlich bei den Personensorgeberechtigten. Möchten Sie wissen wie so ein Kindergartentag für Ihr Kind aussieht? Erzählt Ihr Kind so wenig oder kann es vielleicht nicht selbst erzählen was es erlebt, was es spielt, wer seine Freunde sind....,dann hospitieren Sie doch mal in der Villa Kunterbunt!